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Akupunktur und traditionelle chinesische Medizin

Akupunktur traditionelle chinesische medizin

Die traditionelle chinesische Medizin ist eine Erfahrungsmedizin, die auf eine mehr als zweitausendjährige Geschichte zurückblicken kann. Sie besteht aus vielen Teilgebieten, wobei in China die Kräutertherapie den vorrangigen Stellenwert einnimmt. Bei uns hingegen ist die Akupunktur am bekanntesten. Verschiedenste Krankheitsbilder können erfolgreich behandelt werden (Migräne, Neuralgien, Schmerzen des Bewegungsapparates, Magen-Darm-Beschwerden, Asthma, Rheuma, Allergien etc).

Was ist Akupunktur?

Durch Stimulation von Akupunktur-Punkten mit feinen Nadeln oder Lasern können funktionelle Störungen im gesamten Organismus beeinflusst, oft sogar beseitigt werden. Die Therapie setzt Selbstheilungsprozesse in Gang.
Durch Akupunktur können zerstörte Strukturen nicht wiederhergestellt, wohl aber gestörte Funktionen harmonisiert werden. Sie ist risikoarm und praktisch ohne Nebenwirkungen. Eine Behandlung besteht aus vier bis zwölf Einzelsitzungen und dauert 20 bis 30 Minuten.

Was ist chinesischer Kräutertherapie?

Die chinesische Kräutertherapie kommt in 80 Prozent aller Behandlungen zum Einsatz und ist damit die führende Therapieform in China. Es wird eine Mischung aus drei bis zwölf Substanzen individuell zusammengestellt, aus denen ein Aufguss gekocht wird, alternativ werden Pulver oder Tabletten hergestellt. Die Kräuterbestandteile machen den Hauptteil der Rezeptur aus. Mineralien oder tierische Bestandteile werden eher selten eingesetzt.

Beide therapeutischen Maßnahmen erfordern eine individuelle, exakte Diagnose, die in einem ausführlichen Gespräch mit Puls- und Zungendiagnostik erstellt wird. Diese ärztliche Leistung wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet und muss von Ihnen selbst übernommen werden.